Politik – Anspruch und Wirklichkeit: Lieferkettengesetz

Politik – Anspruch und Wirklichkeit: Lieferkettengesetz

Es war einmal
Aus: BMZ

Entwaldungsfreie Lieferketten fördern

 

 
 
 

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Nachrichten und Informationen sind im digitalen Zeitalter extrem flüchtig. Kaum hat man eine Meldung bewußt wahrgenommen, wird sie bereits von zahllosen neuen,  Meldungen verdrängt.
Das beeinträchtigt den Prozess der persönlichen und öffentlichen Meinungsbildung extrem. Die Kenntnisnahme unterschiedlicher Standpunkte und Meinungen, die Überprüfung von Fakten, der Austausch über Informationen zur Meinungsbildung und die Verfolgung von Nachrichten und ihre Entwicklung über einen längeren Zeitraum.
 
Zum Beispiel Tesla und der Wald in Brandenburg
 
Anspruch des BMZ:
 
“Entwaldungsfreie Lieferketten fördern:
Jedes Jahr gehen mehrere Millionen Hektar Wald verloren, weil sie in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Förderung entwaldungsfreier Lieferketten eine wichtige Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Sie stellen sicher, dass die landwirtschaftliche Produktion in einem festgelegten Gebiet keine Wälder schädigt. Ein Kontrollsystem gewährleistet, dass die Produkte rückverfolgbar sind und der Ressourcenschutz regelmäßig überprüft wird.”

Warum gilt dies nicht in Deutschland?

Aus der Wirtschaftswoche:
Gericht stoppt einen Teil der Rodungen auf der Tesla-Baustelle

Kommentar:

Wie paßt das zusammen? Ist Wald – selbst wenn es Kulturwald ist – in Deutschland nicht schützenswert, insbesondere wenn es sich um eine grundwasserarme Region in Brandenburg handelt?

Wie kann die Politik diese Ungleichbehandlung von Sachverhalten öffentlichen vertreten, auch mit Blick auf das Lieferkettengesetz. Für Teslabatterien wird Kobalt im Kongo u.a. durch Kinder abgebaut.

 
 

 

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