Nationales Lieferkettengesetz

Nationales Lieferkettengesetz

Afrika Kongo Kobalt
Aus: Deutsche Welle

Durchbruch bei Lieferkettengesetz

 

 
 
 
“Ein Lieferkettengesetz soll große deutsche Firmen in die Pflicht nehmen, auch bei ihren ausländischen Zulieferern auf die Einhaltung von Menschenrechten und auf Umweltschutzkriterien zu achten. “Freiwilligkeit allein reicht nicht aus”, sagte Minister Heil.”
 
legal 1st Kommentar:
 
Das Anliegen und die Absicht ist mehr als berechtigt, aber ist das Lieferkettengesetze der richtige Weg?
Nimmt man nur das Beispiel E-Auto mit bundesweiter Förderung, und setzt die letzten Meldungen zu Lithium und Kobaltabbau in Relation zu den Absichten des Lieferkettengesetzes, dann ist das Ergebnis unter allen Betrachtungsweisen ernüchternd.
1. Das Lieferkettengesetz erfaßt den Lithium- und Kobaltabbau nicht – was gehen uns die Probleme mit Kinderarbeit oder Wasser im Kongo oder in Chile an.
2. Gleichzeitig verkauft man E-Autos als umwelt- und klimafreundlich, und unterläuft die Absichten des Lieferkettengesetzes unmittelbar und mittelbar.
 
Wie glaubwürdig ist ein Gesetz, daß regionalen Umwelt- und Klimaschutz, Kinderrechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zwar propagiert, tatsächlich aber zuläßt, wenn es sich national und europäisch als  Wahrung von Umwelt- und Klimaschutz, Kinderrechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen verkaufen läßt.
Garnicht!!!
Das gilt um so mehr, weil es sich um eine nationale Lösung handelt, bei der jederzeit ein europäischer Zwischenschritt möglich ist.
 

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